Spider Lake without any spiders

Hi guys,

hier passiert ganz schön viel! Hoffentlich ist das nicht nur in den ersten Tagen so, hehe.
Weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Vancouver und Vancouver Island haben sich ja bisher bei strahlend blauem Himmel von seiner prächtigsten Seite zeigen können! Gerade regnet’s, aber ab Dienstag soll’s wieder sonnig werden, juchu!

Mein erster Tag in Vancouver war cool! Kezia und ich haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind dann um den Stanley Park, das ist laut ihr der größte Park Nordamerikas, geradelt. Danach waren wir Sushi essen, wo sie sich nicht hat von mir einladen lassen. So sind sie, die Kanadier. So tolerant; angestarrt wirst du eigentlich nie. Jeder kann hier rumlaufen, wie er will. Viele bedanken sich beim Busfahrer, wenn sie aus dem Bus aussteigen und das in einer Großstadt! Die Kanadier sind auf Smalltalk aus. Darin sind sie so viel besser als die Deutschen. Fast jedem „Hi“ folgt gleich ein „How are you“ und bevor du Geld auf der Bank umtauschst, wird erst ein wenig geplaudert.
Abends hab ich mich wirklich noch mit Mati getroffen, ganz spontan. Sie hat mir kurz ihre Wohnung gezeigt, ein Handtuch geschnappt und damit plus Eistee haben wir uns an den Strand gesetzt. Als sie ihre verrückten Geschichten auspackte, war ich baff. Aber mittlerweile merke ich selbst, dass hier alles möglich sein kann. 😀 Hier kriegst du vom Busfahrer auch einfach so mal ein Ticket geschenkt. Ich war etwas perplex.

Dann am nächsten vormittag ging mein Greyhound Bus, für den ich erstmal Übergepäck zahlen musste. -.-
Die Fährüberfahrt war wunderschön und nette Leute lernt man auch noch kennen! Patrick, ein indischer Rumäne aus Kanada, bot mir seinen Laptop mit Internet an, weil er merkte, dass ich auf Reisen bin und Reisende kein Internet haben. Wir kamen ins Gespräch und er zählte mir viele Orte auf Vancouver Island auf, die ich unbedingt sehen müsse. Leider waren das so viele, dass ich mir nicht so viele merken konnte. 😀
Zufälligerweise gehört seiner Mum eine Sandwich-Theke in der Fähranlegestelle in Nanaimo, sodass er mir noch ein dickes Sandwich mit auf den Weg gab. Dann haben wir uns verabschiedet. Aber nach ca. einer halben Stunde trafen wir uns wieder, weil ich meinen Greyhound Bus verpasst hatte. Die halten sich scheinbar nicht so ganz an die abgedruckten Zeiten. Patrick kam grade wieder zufällig vorbei und seine Mama nahm mich mit zur nächstbesten Stadtbus-Haltestelle.
Also… leeetztendlich kam ich irgendwann auch mal auf der Dashwood Meadows Farm in Qualicum Beach an.

Ich teile mir hier mit Marion aus Frankreich ein Zimmer und es schauen immer mal wieder neue Leute vorbei. Gestern zum Beispiel der Sohn, Jan, der uns spontan zum Kanu fahren einlud. Und im Spider Lake konnten wir sogar auch schwimmen! Damit hatte ich nun wirklich nicht mehr gerechnet, im September.
Nächstes Wochenende gehen wir vielleicht campen. Hoffentlich ohne Bären. 🙂

Es gibt noch viel mehr zu erzählen, aber dann käm ich ja nie zu einem Ende!
Kurz: Macht euch keine Sorgen, mir geht’s gut!

Kuss, Franzi

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Ein Kommentar zu “Spider Lake without any spiders

  1. Hi Franzi, toll, dass es dir gutgeht. Spannende Beobachtungen über das Wesen der Kanadier – die scheinen ähnlich wie die Amis zu ticken. Nur hoffentlich nicht so aufgesetzt und übertrieben ober(flächlich)-freundlich…

    Ich werd‘ dich weiter lesen. Den Link habe ich auf Fränzis Blog-Seite gefunden…

    Liebe Grüße
    Helmut

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